Materialprüfung & Dokumentation
Viele Unternehmen kennen ihre Verpackung aus der Praxis, können sie aber nicht belegen. Wir erfassen die tatsächlich eingesetzten Materialien, bewerten sie technisch und bringen die Lieferantennachweise in eine Form, mit der Ihre EU-Kunden arbeiten können.
Kontakt aufnehmenTypische Ausgangslagen
Ein Kunde in Deutschland möchte wissen, welche Materialien in Ihrer Palettenverpackung stecken, und die Antwort liegt verteilt bei drei Personen und in mehreren E-Mails. Oder es gibt Spezifikationen, aber niemand weiß, ob Folie, Umreifung oder Karton noch zum Datenblatt passen. In solchen Fällen liegt das Problem selten an der Verpackung selbst, sondern an einer fehlenden, aktuellen Übersicht.
So arbeiten wir
Wir folgen unserem Vierschritt, mit Schwerpunkt auf dem zweiten Schritt, der Material- und Dokumentenprüfung. Nach einer Erstbewertung Ihrer Verpackungen und der Kundenanforderungen gehen wir Ihre Ladeeinheiten vor Ort oder anhand von Fotos und Stücklisten durch. Wir erfassen jedes Material, gleichen es mit Ihren Unterlagen ab und markieren, was fehlt, veraltet oder unklar ist.
Danach bewerten wir die Materialien technisch: Passt die Spezifikation zur Transportstrecke? Gibt es Materialien, die reduziert oder ersetzt werden könnten? Welche Lieferantenaussagen beziehen sich nur auf den Werkstoff und welche auf die zusammengesetzte Verpackung? Gerade diese Unterscheidung zählt, denn eine Lieferantenerklärung für einen einzelnen Werkstoff ist nicht automatisch eine Konformitätserklärung für die gesamte Verpackung.
Was sich für EU-Kunden ändert
EU-Kunden fragen zunehmend nach strukturierten Materialinformationen, nicht zuletzt wegen der PPWR (Verordnung (EU) 2025/40), die ab dem 12. August 2026 gilt. Mit einem sauberen Verzeichnis und einer geordneten Nachweismappe beantworten Sie solche Anfragen schnell und einheitlich, auf Deutsch oder Englisch. Dieselben Daten fließen direkt in die Verpackungsoptimierung ein, denn verbessern lässt sich nur, was erfasst ist.
Ergebnis
Das Verzeichnis lässt sich fortschreiben: Wechselt ein Lieferant oder ein Material, aktualisieren Sie einen Eintrag, statt Daten im ganzen Unternehmen neu zusammenzusuchen. Sie haben eine verlässliche Übersicht Ihrer Verpackungsmaterialien, wissen, welche Nachweise vorliegen und welche Sie noch anfordern müssen, und haben eine klare Reihenfolge für die Lieferantenkontakte. Wir garantieren nicht, dass ein Dokument einen bestimmten Kunden oder eine Behörde zufriedenstellt; wir sorgen dafür, dass Sie genau wissen, was Sie in der Hand haben. Für ein Gespräch zu Ihrer Situation nutzen Sie das Kontaktformular.
Häufige Fragen
Was umfasst eine Materialinventur von Verpackungen?
Sie listet jedes Material einer Ladeeinheit auf, etwa Karton, Einlage, Polsterung, Stretchfolie, Umreifung, Kantenschutz und Palette. Je Material erfassen wir Art, Lieferant, Gewicht, Maße und vorhandene Nachweise.
Müssen alle Lieferantenunterlagen auf einmal gesammelt werden?
Nein. Meist beginnen wir mit den Materialien, die am häufigsten vorkommen oder nach denen Kunden fragen, und erweitern schrittweise. So bleibt der Aufwand für Ihr Team und die Lieferanten überschaubar.
Deckt eine Lieferantenerklärung die gesamte Verpackung ab?
Nicht automatisch. Eine Erklärung für einen Werkstoff sagt wenig über die zusammengesetzte, in Verkehr gebrachte Verpackung aus. Wir prüfen, was jedes Dokument abdeckt und wo es endet.
Sprechen wir über Ihre Verpackungen
Schildern Sie kurz Ihre Ausgangslage: Materialien, Dokumentation oder eine Anfrage Ihres EU-Kunden. Wir antworten mit konkreten nächsten Schritten.
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