Verpackungsoptimierung
Gute Industrieverpackung schützt die Ware mit so wenig Material und Leervolumen wie nötig. Wir entwickeln Transport-, Versand- und Schutzverpackungen, die funktional, wirtschaftlich und auf die Anforderungen von EU-Kunden vorbereitet sind.
Kontakt aufnehmenTypische Ausgangslagen
Ein Karton ist doppelt so groß wie das Produkt, eine Palette wird mit weit mehr Folie umwickelt, als sich begründen lässt, oder derselbe Artikel geht in fünf verschiedenen Kartons hinaus, weil jeder Kunde über die Jahre etwas Eigenes bekam. Auslöser sind mal Transportschäden, mal steigende Materialkosten, mal der Wunsch eines Kunden nach weniger Verpackung. In jedem Fall lohnt der Blick auf die gesamte Ladeeinheit statt auf Einzelteile.
So arbeiten wir
Wir folgen unserem Vierschritt. Nach der Erstbewertung und der Material- und Dokumentenprüfung findet im dritten Schritt, der technischen Optimierung mit Materialoptionen, der Hauptteil der Arbeit statt. Wir betrachten Produkt, Karton, Einlage, Polsterung, Palettenbild, Wickelung und Umreifung als ein System. Wir prüfen Maße, Gewichte, Füllgrade und die Belastungen auf dem Weg vom Packplatz bis zum Wareneingang des Kunden.
Daraus entwickeln wir Optionen und vergleichen sie technisch und wirtschaftlich: ein besser passender Karton, eine andere Einlage, dünnere, aber richtig aufgebrachte Folie, Kantenschutz statt zusätzlicher Lagen oder ein standardisiertes Palettenbild. Wir sagen offen, wo eine Änderung ein Risiko birgt und wie man sie testen kann, etwa mit Musterläufen und Testversendungen.
Was sich für EU-Kunden und die PPWR ändert
Die PPWR verschärft den Rahmen für Industrieverpackungen schrittweise. Frühestens ab 2030 gilt für Um-, Transport- und E-Commerce-Verpackungen ein Leerraumverhältnis von höchstens 50 %, Gewicht und Volumen sind zu minimieren, und Mehrwegziele betreffen Transportverpackungen einschließlich Palettenumreifung und Umreifungsbändern. Wer jetzt optimiert, muss nicht auf alles gleichzeitig reagieren. Bessere Verpackungen erleichtern meist auch die Handhabung, was an die Prozess- & Logistikoptimierung anknüpft. Hintergründe zur Transportverpackung finden Sie in unserem Ratgeber.
Ergebnis
Sie erhalten Verpackungslösungen, die sich beschreiben, begründen und wo sinnvoll testen lassen: klare Spezifikationen, weniger Varianten und eine Packanweisung, der Ihre Mitarbeitenden folgen können. Konkrete Einsparungen versprechen wir nicht, da sie von Ihren Produkten und Transportwegen abhängen. Wenn Sie ein konkretes Verpackungsproblem betrachten möchten, schreiben Sie uns über das Kontaktformular.
Häufige Fragen
Wie lässt sich Verpackung reduzieren, ohne das Schadensrisiko zu erhöhen?
Wir gehen von der tatsächlichen Empfindlichkeit des Produkts und den Transportbedingungen aus und reduzieren nur dort, wo Schutz nachweislich nicht nötig ist. Änderungen prüft man am besten mit Mustern und Testversendungen, bevor sie eingeführt werden.
Was sagt die PPWR zum Leerraum in Verpackungen?
Für Um-, Transport- und E-Commerce-Verpackungen sieht die PPWR frühestens ab 2030 ein Leerraumverhältnis von höchstens 50 % vor (Art. 24). Außerdem sollen Gewicht und Volumen bis 2030 minimiert werden (Art. 10).
An welchen Verpackungen arbeiten Sie?
Unser Schwerpunkt sind industrielle Transport-, Versand- und Schutzverpackungen: Kartonagen, Einlagen, Polsterung, Stretchfolie, Umreifung, Kantenschutz, Paletten, Holzkisten und komplette Ladeeinheiten. Lebensmittelverpackungen für den Handel gehören nicht zu unserem Bereich.
Sprechen wir über Ihre Verpackungen
Schildern Sie kurz Ihre Ausgangslage: Materialien, Dokumentation oder eine Anfrage Ihres EU-Kunden. Wir antworten mit konkreten nächsten Schritten.
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